glyxkind rettet die Welt
Ja genau. Gestern nacht habe ich die Welt gerettet.
Es gibt da diese berühmte Statue die in ihren Händen die Welt hält. Der Sage nach ist darin ein Tyrann gefangen gehalten, der auf bestialische Art und Weise versucht hat die Weltherrschaft an sich zu reißen. Und alle tausend Jahre erhält er die Chance noch einmal von vorn zu beginnen und ein guter Mensch zu werden. Doch sobald er einen unschuldigen Menschen tötet, muss er für weitere tausend Jahre zurück in sein Gefängnis.
Die Zeit ist gekommen und ER erhält seine neue Chance. Eines Tages sieht man nur Trümmer, da wo sonst die Statue das Volk ermahnt nach Recht und Ordnung zu leben. Schon bald erregt ein neuer furchteinflößender Mann die Aufmerksamkeit aller. Wie verrückt häuft er Macht um sich und ist in allerlei dubiosen Machenschaften verwickelt. Jeder weiß, dass ER dieser Neue ist. Und offensichtlich scheint ER denselben Pfad wie in allen vergangenen Jahrtausenden zu gehen. Es dauert auch nicht lange, da scheint das Zeichen vom Himmel. ER hat sein Schicksal erfüllt und wiederum einen Unschuldigen auf dem Gewissen. Mein Trupp erhält den Auftrag ihn abzuholen und ihn wieder in seinen ewigen Käfig einzumauern. Beim Zusammensetzen der Statue bittet er einen der Männer um einen kleinen Gegenstand. Dieser erachtet ihn als unwichtig und gewährt ihm den Gefallen. Grober Fehler. Denn während wir darauf warten, dass auch das Flackern in seinen Augen erlischt nachdem der Beton erstarrt ist, müssen wir überrascht feststellen, dass nichts dergleichen passiert. Nein, ein kleiner Metallstift fällt aus der Hand der Statue und ein breites Grinsen überzieht ihr Gesicht. Sogleich bginnt sie sich zu biegen und zu krümmen und schwere Betonbrocken bröckeln von ihr ab. Wieder steht er vor uns, jetzt noch furchteinflößender, und schallend lacht er uns ins Gesicht: “Das ist eure eigene Schuld! Ich muss zwar die nächsten tausend Jahre in eurem Gefängnis verbringen. Aber wie das Gefängnis aussieht, das bestimmt ihr. Und ihr tat dieses, indem ihr mir diesen Stift gabt, der verhindert, dass Körper und Geist getrennt werden. Hahahahaha.” Und schon machte er sich davon.
Jetzt blieb nur noch eine letzte Möglichkeit, um ihn an der Übernahme der Weltherrschaft zu hindern und zurück an seinen rechtmäßigen Ort zu bringen: Jemand muss ihn zum Zweikampf auffordern bevor er zu mächtig wird. Und ich wurde dafür ausgewählt. Zunächst schickt ER eine seiner Jüngerinnen vor. Gekämpft wird mit zwei langen Dolchen. Meine Gegnerin stürzt sich sofort in einen harten Kamf. Es geht hin und her. Aber ihr unkoordiniertes Einhieben zeigt schon, dass sie gegen so eine erfahrene Kämpferin wie mich keine Chance hat. Immer wieder erwische ich sie hier und dort. Und bald schon scheinen ihre Kräfte am Ende zu sein. Doch da entreisst ER ihr die Waffen und tritt selbst gegen mich an. Dieser Kampf stellt sich plötzlich weitaus schwieriger dar. Zumal ER noch unbverbraucht ist und ich schon einige Zeit gegen seine Gefolgin kämpfte. Langezeit kann ich nur abwehren und keinen eigenen Schlag setzen und auch keine Schwachstellen in seinem Kampfstil erkennen. Doch dann kommt er leicht ins Taumeln und ich merke, dass seine Sicht noch nicht vollständig hergestellt ist. Außerdem scheint er feuchten Untergrund überhaupt nicht zu mögen. Geschickt manövriere ich ihn auf die für mich vorteilhafte feuchte Wiese. Der lockere nasse Boden läßt ihn einsacken und ich kann einen echten Vorteil herausschlagen, bis ich ihn in die Knie gezwungen habe.
Dieses Mal wird er keine Statue auf Erden erhalten, sondern in einem ewigen Käfig in die unendlichen Weiten des Universums geschossen.
saint
glyxkind die heldin! man möge ihr ein denkmal errichten.
… das verdient doch eine fortsetzung. wann kommt der zweite teil? …
ähhhh. es gab tatsächlich einen zweiten teil. hat da etwa jemand gepetzt. *zu A guck* Leider hab ich die skizze für Teil zwei schon wieder gelöscht weil es zu lang geworden wäre und dieser Teil eh unvollständig und schemenhaft ist. …
… schade
(es war nur geraten, es hat niemand gepetzt)