Fahren, Laufen und Laufen
Ich bin auf dem Weg nach Hause. Zunaechst fahre ich in meiner Heimatstadt mit dem Fahrrad in eine mir bekannte Seitenstrasse und steuere auf ein Haus zu. Leider treffe ich dort niemanden an und begebe ich wieder auf den Weg. Dann halte ich an einer Bushaltestelle um zu sehen wann der naechste Bus faehrt. Bis dahin ist noch eine ganze Weile hin, deshalb moechte ich wieder antreten. Just in diesem Moment taucht neben mir ein Bekannter auf und fragt ob ich ihn nicht auf meinem Gepaecktraeger mitnehmen koennte. Klar mach ich doch gern. Und weiter gehts. Doch als ich wieder in Bewegung komme, merke ich dass ich gar nicht mehr auf einem Fahrrad sitze, sondern lediglich die Pedalen unter den Fuessen habe.
Trotzdem laufe ich weiter und mache dabei komische Klack-Geraeusche.
Dann bin ich aufgewacht. Den Traum habe ich schon so oft getraeumt. und im Grunde verlaeuft er immer gleich ich laufe und laufe, bis ich nich mehr kann. Kann ich ja froh sein mittendrin unterbrochen worden zu sein.
zzz
“ich laufe und laufe, bis ich nich mehr kann.”
Ich sags ja immer… Du bist seelenverwandt mit Kafka…
Viele Grüße ins sonnige Spanien!