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Der Prinz aus dem Nachbarland

Der König ist zu Besuch im Nachbarland. Dort wird ein großer Empfang zu seinen Ehren gegeben. Bald schon zieht sich Frau Königin in ihre Gemächer zurück.
Der kleine Königssohn allerdings hat sich unter das gemeine Volk gemischt und spielt fröhlich mit den anderen Kindern.
Für eine Weile sieht ihn niemand, doch dann kommt er ganz traurig aus dem Wald heraus. Seine Spielgefährtin hat ihn betrogen und nun möchte er keine Sekunde länger hier bleiben.
Daraufhin legt der König seine schwere Krone und den behäbigen Umhang ab und begibt sich auf die Suche nach dem Übeltäter. Dieser stellt sich als der Sohn des gastgebenden Königs heraus.
Der König stellt ihn zur Rede, aber der freche Junge spuckt ihm ins Gesicht und droht ihm. Dies mündet in einen Wettlauf wer zuerst den Boden erreicht um seine Geschichte den anderen kundzutun.
Der Abstieg ist allerdings nicht so einfach zu bewältigen. Sie müssen einige Stockwerke eines Holz-Klettergerüstes überwinden. So hangeln sie sich von Querstrebe zu Querstrebe und kürzen ein ums andere mal durch einen mutigen Sprung ab. Jeder von beiden von beiden führt ein langes schwarzes Kabel mit sich, dass zugleich Sicherung und Behinderung ist. Das führt dazu, dass sie nicht nur miteinander im Wettlauf stehen, sondern sich auch bei ihrem Abstieg gegenseitig behilflich sein müssen. Im Sand angekommen wird aus Helfer wieder Feind. Der Sohn will flüchten doch der König ist schneller und hält ihn auf. Dort erzählt der Sohn ihm hämisch die wahre Geschichte, dass er das alles nur aus Gehässigkeit und Neid getan hat. Im Hintergrund hört des Sohnes Mutter alles mit an. Sie befreit ihren Schützling aus des Königs Griff und schickt ihn sofort auf sein Zimmer. Gesenkten Hauptes befolgt der sonst so freche Junge ihre Anweisung, wohl wissend dass die Strafe noch folgen wird.
Die Mutter wendet sich anschließend wieder dem König zu und versucht die Wogen zu glätten.

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Träume

Ein Kommentar zu ' Der Prinz aus dem Nachbarland '

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  1. Philipp schrieb, am 7. August 2006 um 3:47 pm

    Endlich mal ein märchenhafter Traum :)
    aber war ja wieder mal klar, dass die Jungs alle Versager sind und die Dame alles selbst in Ordnung bringen muss. hihi

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