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Treibgut

Es ist ein warmer Tag ohne Sonne. Alles ist irgendwie diesig. Der Himmel sieht grau aus, er wird von einer dicken Schicht Wolken bedeckt.
Ich sitze auf einem Steg der recht schnell und nicht der Schönheit wegen zurecht gezimmert wurde. Neben mir sitzt eine Frau die ich scheinbar kenne. Beide schauen wir auf den Fluß hinaus der sich in schier endloser Weite erstreckt. Die Frau sagt sie wird gehen. Und gibt mir meine Schuhe wieder. Noch eine Weile schaue ich dem Fluß zu. Heute ist er ruhig. Aber ich weiß, dass der Schein trügt und unter ihm ein zerstörerisches Monster lauert. Ich sehe zwei Dinge in ein paar Meter Entfernung treiben. Ich kann sie nicht genau erkennen, aber mein Traum-Ich offensichtlich schon. Ich weiß ich muß sie einfach haben. Ich zögere kurz ob der Schuhe die ich gerade erst wieder erhalten habe. Aber ich will sie nicht auch nur eine Sekunde unbeobachtet lassen und springe daher mit allem was ich habe ins Wasser um das Treibgut zu bergen. Ich weiß eine mir unbekannte Macht hat mir geholfen wieder auf trockenes Gebiet zu gelangen. Mit Schuhen und Treibgut. Allein hätte ich es nie geschafft.

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Tagträume

2 Kommentare zu ' Treibgut '

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  1. Philipp schrieb, am 30. März 2006 um 7:11 pm

    “ob der Schuhe”: Sehr gutes Deutsch! hast glatt was gelernt von mir ;)

  2. glyxkind schrieb, am 31. März 2006 um 7:35 am

    Ja! Immer schön meine Schuhe anbehalten.

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