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Diamanten funkeln

Im Swimming Pool tummeln sich eine Menge junge Leute und sorgen für ein konstantes Rauschen an hohen und tiefen Stimmen. Dazwischen treibt auf einmal eine blonde junge Frau mit unnatürlich verdrehtem Oberkörper. Dann wird es plötzlich ganz ruhig und alle gehen schrittweise zurück von ihr, aber niemand kommt ihr zu Hilfe.
Als die Detektivin eintrifft, hat man die Frau bereits auf den Rasen gelegt. Ihre Beine liegen flach auf dem Boden aber ihr Rücken liegt auf der Seite und ihre Schulter zeigt weit nach oben. Ihr Kopf ist so sehr gedreht, dass sie ihren eigenen Hintern sehen kann.
Zuerst dachte die Detektivin sie ist tot, aber dann sieht sie ihre Augen zwinkern. Sie stiert die ganze Zeit auf eine Ausweistasche kann sie aber nicht erreichen. Die Detektivin nimmt die Tasche und die Frau guckt auf ihre Gesäßtasche und die Detektivin steckt sie dort hinein.
Abends spricht die Detektivin mit dem Inhaber des Geländes, einem alten und kranken Mann. Die verdrehte Frau arbeitet als seine Assistentin. Er gibt vor, keine Ahnung zu haben weswegen sie so misshandelt wurde. Genau zu der Zeit hört sie den Chauffeur vorfahren, mit der Frau als Insassin. Empört steht sie auf, verlangt Erklärung. Endlich rückt der Alte heraus: Sie soll eine Übergabe abwickeln. Jetzt ist der Detektivin alles klar: Weswegen sollten sich so unterschiedliche Leute zusammentun? Geld, Diamanten!
Sie bestimmt, dass alle zusammen fahren. Der Mann hat scheinbar einen Anfall, so dass auf dem Weg zu dieser Übergabe gleichzeitig die Frau und der alte Mann medizinisch notversorgt werden. Sie fahren zu einer alten Grube. Die Detektivin betritt allein die Gänge und sucht nach diesen Diamanten. Immer tiefer dringt sie in die Höhle ein.
Die Detektivin sieht plötzlich in einiger Entfernung etwas glitzern. Gezielt bewegt sie sich darauf zu. Ein großer glitzernder Kristall befindet sich in diesem verwinkelten Gang an der Decke. Doch es handelt sich nicht um einen Diamanten, lediglich um wertlosen Moissanit.
Der Alte beobachtet ihre Aktivitäten über einen Ortssensor am Monitor. Allerdings weiß die Frau nichts davon. Doch plötzlich soll die Höhle geflutet werden. Und es bleibt nicht genügend Zeit für die Frau die Höhle wie auf dem Hinweg zu verlassen. Deshalb lotst er sie per Funk zu einem anderen Ausgang. Dieser führt direkt in sein Büro, in dem er und seine plötzlich unglaublich normal aussehende Assistentin schon auf sie warten.
Überrascht schaut sie ihn an. Und fragt: „Warum tun sie das?“
Daraufhin erwidert er gelassen: „Für die Aufregung.“
Sie: „Haben sie keine Angst, dass jemand sie hinterhältig umbringt?“
Darauf er wieder: „Ich bin alt, ich habe nichts zu verlieren.“

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Träume

5 Kommentare zu ' Diamanten funkeln '

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  1. Philipp schrieb, am 31. Januar 2006 um 10:44 pm

    Grandioser Dialog! Deine Träume werden immer besser :)

  2. glyxkind schrieb, am 1. Februar 2006 um 1:49 am

    Wie meinst du das?

  3. Philipp schrieb, am 1. Februar 2006 um 4:45 pm

    *öhöm* sagen wir mal, das “grandios” war mit einem ganz leichten ironischen Unterton versehen

  4. glyxkind schrieb, am 1. Februar 2006 um 8:08 pm

    Was für tiefsinnige Gespräche führst du denn im Traum? Da bin ich ja mal gespannt.

  5. Philipp schrieb, am 2. Februar 2006 um 8:37 pm

    Erzähl ich dir bei Gelegenheit ;)

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