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Das Türen-Labyrinth

Ich laufe zusammen mit einer Gruppe von Mädels. Eines macht mich blöd von der Seite an, ich wär zu lahm. Das macht mich wütend und anstatt gemütlich weiter zu laufen sprinte ich los und hole sie kurz vorm Ziel ein. Im Ziel warte ich auf sie und drücke sie ins Blumenbeet und sag ihr dass sie so mit mir nicht umspringen kann. Mein Gefühl sagt mir, dass es nicht das erste Mal war, dass ich so Kommentare von ihr gehört hab. Daraufhin werde ich natürlich bestraft, besonders weil Klein-Blondchen jetz auch noch heult und Dinge behauptet, die ich nicht getan habe.
In der Umkleide. Alle ziehen sich um. Da ich nun Klein-Blondchens Zorn auf mich gezogen habe, und alle anderen ihr blind folgen, mache ich, dass ich schnell fertig werde und möchte gehen. Das Problem ist nur, ich kann den Ausgang nicht finden. Ich befinde mich in einem Labyrinth von Umkleidekabinen und Toiletten aber keine der vielen Türen führt nach draußen. Nach endlosem Umherirren und erfolglosem Fragen der Leute, erinnere ich mich an einen Trick: Es gab ein Münze mit einem Känguru-ähnlichen Bild darauf, mit der man den Ausgang im Nu findet.
Ich gehe zurück und Kram in allen Schubladen die ich finden kann. Dann sticht mir plötzlichen eine große kupferne Münze ins Auge. Auf ihr ist allerdings ein Schaf abgebildet, kein Känguru. Ich denk mir: wird schon gehen, die oder keine.
Und es hat funktioniert. Die nächste Tür, die ich öffnete führte auf einen Flur mit Fenstern. Auf der Treppe nach unten höre ich weitere Stimmen und die Jungs kommen gerade die Treppe herunter. Draußen auf der Treppe sitze ich und warte. Einer der Kerle setzt sich zu mir und erzählt mir irgendwas. Dann taucht auf einmal ein großer schwarzer Hund auf, dessen Haut und Ohren ganz rot sind. Der Typ neben mir flüstert mir ins Ohr es wäre sein Hund und ich könnte mit ihm mitfahren. Ich frage, warum er das nicht tut. Darauf antwortet er nichts.
Kurz darauf schießen zwei schwarze Autos aus dem Nichts und halten direkt vor uns. Gleichzeitig scheint der große Schwarze Hund auf einmal auch Autofahren zu können, denn er ist weg, dafür steht ein drittes Auto genau vor mir. Die Jungs steigen alle in die anderen beiden Autos ein. Ich möchte auch einsteigen, doch die Tür ist verschlossen und die Insassen lachen mich aus, weil ich so offensichtlich ausgeschlossen bin. Doch dann versuche ich so verzweifelt die Tür zu öffnen, dass der Griff abbricht. Schlagartig wandelt sich das Lachen im Gesicht des Einen, der mir zugeflüstert hat, in Wut. Ich laufe lachend zu den Hochhäusern. Er läuft mir nach und schreit dabei ‘Lauf nur, ich krieg dich ja eh’. Ich weiß genau, ich hab keine Chance ihm zu entkommen. Aber ich will wenigstens soweit kommen wie ich kann.

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