Wolf, Maus, Seestern und n Kuss…
Mit dem Gedanken bin ich heute Morgen aufgewacht. An den ersten Traum mit dem Wolf kann ich mich nicht mehr erinnern.
Der Zweite Traum handelte von einer Maus und einem Krokodil: Ich war mit Freunden unterwegs. Und in dem gleichen Ort suchte auch so eine Art Pilgergruppe Unterkunft. Das Lustige ist, dass ich da einige aus meiner alten Klasse wieder erkannte.
Ich teilte mein Zimmer mit S. Nur leider hatte S ein Faible für eigenartige kleine Tiere. In diesem Fall eine Maus und zwei kleine Krokodile. Gut in meinen Traum sahen die Tiere eher wie ein Plastikspielzeug aus, wobei die Krokodile eher aus Schlangenkopf und Kroko-Schwanz bestanden. Trotzdem etwas beängstigend. Eines der Krokos hat es wohl auf die Maus abgesehen. Und so jagen die zwei sich immer hin und her. S unternimmt nichts um die Maus zu retten. Findet es eher lustig wie die zwei miteinander spielen. Bis die Maus sich einmal bei ihr niedergelassen hat, das Kroko sich ran schleicht und der Maus Säure ins Gesicht spritzt (Es schäumt ganz schön, war vielleicht doch mehr Schlange als Kroko.)
Der Dritte Traum ist am Wasser. Ich und ein anderes Mädel stehen im flachen Wasser und betrachten die Muscheln und was sich sonst noch so darin herum treibt. Es ist ein diesiger Tag. Wir finden einen Seestern, aber ich kann nicht so richtig was erkennen. Ich bin wohl beleidigt oder habe keine Lust mehr, also gehe ich weg.
Den nächsten Teil sehe ich nur von ganz weit weg, sozusagen als Unbeteiligte: Ich sehe mich den Strand entlang bis zum Ende gehen. Der Weg führt auf einer Düne oder Erhöhung bis ins Wasser hinein und fällt auf beiden Seiten stark ab und ist auch nicht gesichert. Ich sehe mich, wie ich diesen Weg nehme und ganz in Gedanken versunken bin. Vor mir läuft ein Pärchen. Ich kenne die zwei, wie sich später herausstellt. Der Mann rutscht ab, fällt ins Wasser und wird weggetrieben.
Er kann sich an einem Wasserklärbecken festhalten und sich über diesen Reinigungsweg, der über mehrere Stufen geht, retten. Dann geht er nach Hause. Ich warte dort auf ihn, weil ich mir Sorgen gemacht habe. Während ich wartete, habe ich seinem Bruder im Garten beim Sprengen geholfen. Wir unterhalten uns und flirten dabei immer mehr miteinander. Der Bruder fühlt sich überflüssig und geht.
Der vierte Traum spielt in der Schule. Wir machen so einen „School-Revival“ Tag oder so. Man geht in die Klassen und macht den Unterricht mit. An der Tür zum Klassenraum hält er mich auf. Es ist derselbe wie in dem Traum davor auch wenn er hier einen anderen Namen hat. Wir sagen hallo. Er hat Geburtstag und ich gratuliere ihm. Und er gibt mir einen ganz leichten Kuss. Doch da klingelt es auch schon und die Lehrerin scheucht uns in das Klassenzimmer. Wir sitzen nebeneinander und hinter uns zwei unserer Freunde. Das Klassenzimmer ist drückend voll. Frau B, eine ehemalige Lehrerin, ist ebenfalls da. Sie hat Geburtstag und wir gratulieren alle. Dann sitzen wir wieder und jeder schaut verdutzt in die Runde. Niemand weiß so recht was er sagen soll. Frau B schaut sich um und als ihr Blick in unsere Richtung geht, ruft sie aus: Ach so, das habe ich ja ganz vergessen, Brady hat ja auch Geburtstag und meint damit den Kerl hinter mir und will ihm schon gratulieren. Alle von uns lächeln höflich, und ich sage dann: Nahe dran, aber knapp verfehlt und klopfe meinem Sitznachbarn zum Zeichen leicht auf die Schulter. Mißverständnis aufgeklärt, nächste Gratulations-Orgie. Aber er ist darüber gar nicht glücklich. Er feiert nicht gern Geburtstag. Dann ist Sportstunde. Wir laufen mit irgendso einem Ball in der Hand herum. Ich bin wie immer fast die ganz Letzte, gebe mir aber auch nicht sonderlich viel Mühe. Angekommen, sollen wir mit dreckigen, matschigen Tennisbällen Tischtennis spielen. Ich halte mich im Hintergrund und kann mich erfolgreich drücken. Und dann noch mal laufen, wobei ein Stück wieder durchs Wasser geht. Komischerweise gehöre ich zu den Ersten die ankommen.
laugh